- 20. Dezember 2011

SAP Business Workflow Architektur

Dies ist ein Gastbeitrag von Patick Stenzel

Die SAP Business Workflow Architektur lässt sich aus Entwicklungssicht in 3 Ebenen gliedern.

  1. Das Workflowmuster
  2. Die Standardaufgabe
  3. Die Methode

Die Prozesskette

Die Konzeption findet dabei immer Top-Down statt. Zunächst wird der Prozess skizziert. Dies kann zum Beispiel mit einer ereignisgesteuerten Prozesskette geschehen (EPK). Aus dieser EPK konzipiert der Workflowentwickler nun ein Workflowmuster. Dieses Workflowmuster enthält neben den üblichen Standartelementen auch Aktivitäten. Das besondere an den Aktivitäten ist, dass hier Standardaufgaben hintergehangen werden (Ebene 2). In diesen Standartaufgaben können zum Beispiel Texte für die Anzeige oder aber die möglichen Bearbeiter festgelegt werden. Am wichtigsten jedoch ist, dass hier die Methoden eingebettet werden (Ebene 3). In diesen Methoden liegt nun das Coding, welches in einem Workflowschritt ausgeführt werden soll. Früher konnten nur die Methoden aus dem Business Object Repository (SWO1) verwendet werden, in neueren Releases sind auch Methoden aus Klassen (SE24) verfügbar.

Aufbau: SAP Business Workflow Architektur

 

Sind die benötigten Methoden konzipiert, kann mit der Entwicklung begonnen werden. Diese findet Bottom-Up statt, da eine Methode, welche noch nicht existiert, schlecht in eine Standardaufgabe eingebettet werden kann.

Datenfluss der einzelnen Ebenen

Die Kommunikation zwischen den einzelnen Ebenen findet über einen Datenfluss statt. Dieser wird hauptsächlich zwischen Workflowmuster und Standardaufgabe definiert. Hierbei werden einzelne Variablen vom Workflowcontainer an den Aufgabencontainer und nach Bearbeitung wieder zurück übergeben. Innerhalb der Methoden kann der Aufgabencontainer mittels Macros ausgelesen und anschließend wieder befüllt werden.

Die Bearbeitererfindung eines Dialogschrittes wird im Workflowmuster im jeweiligen Schritt festgelegt. Während in der Standardaufgabe die möglichen Bearbeiter bereits festgelegt worden sind (z.B. Menge aller Vorgesetzten), wird im jeweiligen Schritt der entgültige Empfänger ermittelt (z.B. der direkte Vorgesetzte). Es sollen mehrere Personen die Empfänger eines Workitems sein? Kein Problem, über eine Regel oder ein Orgelement können mehrere Empfänger adressiert werden. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit Bearbeiter explizit auszuschließen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der SAP Business Workflow Architektur? Schreiben Sie einen Kommentar und lassen Sie uns darüber sprechen!

Mein Name ist Alexander Graf und ich berate Sie gerne in Personalprozessen im SAP HCM und SuccessFactors Umfeld sowie in der Digitalisierungsstrategie und strategischen Themen im HR.Ich freue mich über jede interessante Frage Ihrerseits. Kontaktieren Sie mich gerne!

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