Denny Meyer
19. Januar 2026

Mit Radical Self-Leadership zu mehr Resilienz, Fokus und Stärke

Radical Self-Leadership

Die heutige Arbeitswelt ist von ständig steigenden Ansprüchen und immer neuen Erwartungen geprägt. Die To-dos stapeln sich und der Kalender quillt über. Kein Wunder also, dass das vorherrschende Gefühl oft „Überforderung“ heißt. Doch was können Sie dagegen tun? Radical Self-Leadership könnte der Wendepunkt sein, den Sie suchen.

Radical Self-Leadership kurz erklärt

Was zunächst nach dem Gipfel der Selbstoptimierung klingt, ist im Kern ein Akt der Selbstfürsorge. Bei Self-Leadership geht es darum, sich nicht mehr von äußeren Erwartungen in die Überforderung treiben zu lassen, sondern bewusst Verantwortung für die eigenen Entscheidungen, Prioritäten und Grenzen zu übernehmen.

Indem Sie lernen, sich selbst zu führen, werden Sie fähig, Ihren Alltag besser zu strukturieren, Ihre Ressourcen gezielt einzusetzen und mit Stress souveräner umzugehen. Kurz: Sie lernen, Ihr Leben so zu managen, dass Sie nicht nur funktionieren, sondern Ihr Potenzial wirklich entfalten.

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Mehr Klarheit, weniger Drama: Warum sich Radical Self-Leadership lohnt

Radical Self-Leadership ist keine Notfallmaßnahme. Es lohnt sich für jede Führungskraft, sich mit dem Konzept auseinanderzusetzen. Denn wenn Ordnung im Inneren herrscht, lassen sich Aufgaben im Außen wesentlich besser bewältigen.

Wer Klarheit über das eigene Fühlen, Denken und Handeln gewinnt, trifft Entscheidungen nicht aus Reflex, sondern mit ruhiger Hand. Und das ist in Zeiten kontinuierlicher Krisen und Transformation dringend geboten.

Radical Self-Leadership erhöht aber nicht nur Ihre Handlungsfähigkeit, Ihre innere Klarheit strahlt nach außen: Wenn Sie sich selbst gut führen, strahlen Sie Sicherheit und Stabilität aus. Die Folge: Ihr Team gewinnt Vertrauen. Gespräche werden leichter, Konflikte kleiner und selbst hektische Momente verlieren ein wenig von ihrer Macht.

Selbstführung in Echtzeit: Ihre nächsten Schritte

Wie können Sie Radical Self-Leadership konkret in Ihrem Alltag leben? Wichtig ist, dass Sie sich regelmäßig Zeit nehmen, um innezuhalten und Ihr Denken, Fühlen und Handeln zu überprüfen.

1) Ehrliche Selbstreflexion

Das ist der Kern. Überlegen Sie, warum Sie wie handeln. Welche Muster schalten sich automatisch ein, wenn Druck entsteht? Welche Überzeugungen leiten Sie, auch wenn Sie sie nie laut aussprechen würden? Diese Selbstreflexion ist Ihr Navigationsgerät, das Ihnen hilft, bewusste Entscheidungen zu treffen und sich bei der Zielerreichung nicht selbst zu sabotieren.

2) Den Mut, innezuhalten

In einem Arbeitsalltag, der ständig auf „sofort, bitte“ getaktet ist, klingt eine Pause fast wie Rebellion. Doch genau diese Mikro-Unterbrechungen schaffen Raum für Klarheit. Ein kurzer Moment, um die Gedanken zu sortieren, kann darüber entscheiden, ob Sie impulsiv oder souverän reagieren.

3) Ein stabiles inneres Ordnungssystem

Radical Self-Leadership bedeutet, dass Sie Prioritäten definieren. Was hat wirklich Bedeutung für Sie und Ihren Erfolg? Was ist nur laut? Wer sich diese Fragen regelmäßig stellt, muss weniger jonglieren und kann sich auf das Wesentliche konzentrieren. Dadurch wird Führung ruhiger, klarer und effektiver.

4) Emotionale Steuerung, die nicht verkrampft

Es geht nicht darum, Gefühle zu verstecken, sondern sie zu verstehen. Welche Emotion fühlen Sie gerade? Und welche Reaktion dient Ihnen und Ihrem Gegenüber? Diese Reflexionspause wirkt wie ein Stoßdämpfer in hektischen und aufgeladenen Situationen.

5) Entschlossenes Handeln, auch wenn es unbequem ist

Radical Self-Leadership zeigt sich nicht im Nachdenken. Haben Sie innere Klarheit gewonnen, leiten Sie Konsequenzen für Ihr Handeln ab. Klären Sie beispielsweise Erwartungen mit Mitarbeitenden, setzen Sie Grenzen oder tragen Sie bislang Aufgeschobenes in Ihren Kalender ein. Selbstführung bedeutet, Einsichten konsequent in Entscheidungen zu übersetzen.

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Neue Führung braucht Mut: Fangen Sie bei sich an

Die Märkte sind geprägt von hoher Unsicherheit, schnellem Wandel und multiplen Krisen. Traditionelle Führungsmodelle, die auf Kontrolle und Hierarchien basieren, greifen vor diesem Hintergrund zu kurz. Effektive Führung braucht heute mehr denn je innere Klarheit, Haltung und emotionale Intelligenz. Genau hier setzt Radical Self-Leadership an.

Wer sich selbst souverän führt, trifft bewusstere Entscheidungen und kann Mitarbeitenden empathischer begegnen. Weil Führungskräfte mit Self-Leadership aus innerer Stabilität und Klarheit agieren, sind sie zudem weniger anfällig für Überforderung und verfügen über eine stärkere Resilienz, was sich positiv auf ihr gesamtes Team auswirkt.

Wenn Sie andere effektiver führen möchten, nehmen Sie sich Zeit für Selbstführung. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Denken, Fühlen und Handeln braucht etwas Mut, doch es lohnt sich immer, den Schritt zu gehen. Denn Ihre Wirkung beginnt in Ihrem Inneren.

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FAQs

1. Was ist Radical Self-Leadership und warum ist es wichtig?


Radical Self-Leadership ist kein Trend zur Selbstoptimierung, sondern ein Ansatz der bewussten Selbstführung und Selbstfürsorge. Es bedeutet, Verantwortung für das eigene Denken, Fühlen und Handeln zu übernehmen – anstatt sich von äußeren Erwartungen treiben zu lassen. Wer sich selbst klar und souverän führt, kann im Alltag bessere Entscheidungen treffen, Stress reduzieren und sein Potenzial entfalten.

2. Welche konkreten Schritte gehören zu Radical Self-Leadership?


Zu Radical Self-Leadership zählen regelmäßige Selbstreflexion, das bewusste Innehalten im hektischen Alltag, das Setzen von klaren Prioritäten, ein reflektierter Umgang mit Emotionen sowie entschlossenes, konsequentes Handeln. Es geht darum, sich selbst als Führungskraft ernst zu nehmen – nicht nur im Denken, sondern vor allem im Handeln.

3. Wie wirkt sich Radical Self-Leadership auf die Teamführung aus?


Führungskräfte, die Radical Self-Leadership praktizieren, strahlen innere Klarheit und Stabilität aus – das schafft Vertrauen im Team. Entscheidungen werden souveräner getroffen, Gespräche verlaufen entspannter, und Konflikte lassen sich leichter lösen. Die emotionale Intelligenz, die durch Selbstführung gestärkt wird, fördert ein empathisches und wirksames Führungsverhalten, gerade in Zeiten von Unsicherheit und Wandel.

 

Denny Meyer

Denny Meyer

Mein Name ist Denny Meyer und ich bin begeisterter SAP Consultant bei mindsquare. Wie meine Kollegen habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht.

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