SuccessFactors-Engpass: Erfolgreiche Projekte trotz Fachkräftemangel
Der Markt für SuccessFactors-Consultants ist leergefegt. Unternehmen kämpfen mehr denn je um eine geringe Anzahl qualifizierter Berater. Doch auch wenn der Fachkräftemangel in diesem Bereich eine ernsthafte Herausforderung darstellt, heißt das nicht, dass die Situation völlig aussichtslos ist. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Ihre SuccessFactors-Projekte trotzdem umsetzen können.
Hohe Nachfrage trifft auf wachsenden Mangel an Experten
SAP-Lösungen wie SuccessFactors sind aus der modernen Unternehmenswelt nicht mehr wegzudenken. Sie sind maßgeschneidert für die komplexen Anforderungen von Personalmanagement und Unternehmensführung. Doch während die Nachfrage nach den Systemen wächst, fehlt es an qualifizierten Consultants, die die Implementierung und Anpassung der Software übernehmen.
Warum ist das so? Der Mangel an IT-Fachkräften ist in Deutschland grundsätzlich hoch. SAP-Berater sind jedoch besonders rar, weil ihre Ausbildung aufwendig ist.
Hinzu kommt, dass immer mehr Unternehmen die Notwendigkeit erkennen, ihre HR-Systeme in die Cloud zu verlagern: Mit Auslaufen des Supports für die On-Premise-Lösung „SAP HCM“ bis 2027, beziehungsweise für die S/4HANA-kompatible Version bis 2030, sind Unternehmen gezwungen, auf moderne Cloud-Lösungen wie SuccessFactors umzusteigen. Dies treibt die Nachfrage nach Experten für die Implementierung von SuccessFactors weiter an und verschärft den Beraterengpass.
Was ist Ihre Strategie für den Wechsel zu H4S4? Wir erstellen Ihre individuelle Roadmap für den reibungslosen Wechsel. Erfahren Sie mehr.
Herausforderungen ohne Experten: Verzögerungen und Kostenexplosion
Die hohe Nachfrage nach SuccessFactors-Consultants treibt die Kosten in die Höhe – sowohl für die Berater als auch für die Projekte insgesamt. Unternehmen müssen auf Beratereinsätze längere Zeit warten, was Projekte verzögern, und damit zusätzliche Kosten verursachen kann. Werden Projekte ohne qualifizierte Berater umgesetzt, lässt das die Kosten ebenfalls steigen. Im schlimmsten Fall hat dies einen kompletten Projektstopp zur Folge – was den gesamten Transformationsprozess gefährdet.
Neben Verzögerungen und hohen Kosten können durch den Mangel an SuccessFactors-Consultants auch technische Probleme entstehen. Ohne die nötige Expertise können Implementierungsfehler unterlaufen, die die Software ineffizient und fehleranfällig machen. Oft gelingt auch die Anpassung an unternehmensspezifische Anforderungen nicht optimal, was die spätere Benutzererfahrung beeinträchtigt.
Werden aufgrund des Beratermangels Schulung und Change Management vernachlässigt, kann die Akzeptanz der Lösung bei den Mitarbeitern sinken – zulasten der erwarteten Vorteile. Im laufenden Betrieb ist dann ohne erfahrene Berater eine schnelle Anpassung an sich verändernde Marktbedingungen kaum möglich. Auch hier entstehen Nachteile für das Unternehmen.

Strategien zur erfolgreichen Projektumsetzung trotz der Fachkräftelücke
Angesichts dieser Herausforderungen stellt sich die Frage, was Unternehmen tun können, um ihre Projekte dennoch erfolgreich umzusetzen. Wir empfehlen folgende Strategien:
- Inhouse-Kompetenzen gezielt aufbauen: Schulen und befähigen Sie interne Teams frühzeitig, um Abhängigkeiten von externen Consultants zu reduzieren.
- Hybride Projektmodelle nutzen: Setzen Sie externe SuccessFactors-Experten gezielt in kritischen Projektphasen ein, zum Beispiel bei Konzeption, Design oder Qualitätssicherung.
- Projektumfang klar priorisieren: Starten Sie mit einem fokussierten Scope (MVP-Ansatz), um schnell produktiv zu werden und Komplexität zu vermeiden.
- Standardisierung statt Individualisierung: Nutzen Sie Best Practices und Standardprozesse von SuccessFactors, um Implementierungsaufwand und Fehlerquellen zu reduzieren.
- Agiles Vorgehen etablieren: Arbeiten Sie in kurzen Iterationen, um schneller Ergebnisse zu erzielen und flexibel auf Engpässe reagieren zu können.
- Change Management früh beginnen: Sorgen Sie für klare Kommunikation und gezielte Schulungen, um die Akzeptanz der Mitarbeitenden sicherzustellen.
Erfolgreiche SuccessFactors-Projekte trotz Fachkräftemangel: Wir unterstützen Sie!
Der Fachkräftemangel im Bereich SuccessFactors-Consultants stellt eine massive Hürde für Unternehmen dar, die ihre HR-Prozesse digital optimieren möchten. Wenn Sie ein SuccessFactors-Projekt planen und Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns. Unser erfahrenes Beraterteam hilft Ihnen gerne, Ihr Projekt erfolgreich zu starten – sei es durch Beratung oder die Bereitstellung eines gesamten Expertenteams.
FAQs
1) Warum ist es derzeit so schwierig, qualifizierte SuccessFactors-Consultants zu finden?
Die Nachfrage nach SuccessFactors-Experten ist stark gestiegen, da immer mehr Unternehmen ihre HR-Systeme in die Cloud verlagern. Gleichzeitig ist die Ausbildung zum SAP-Berater aufwendig, sodass grundsätzlich vergleichsweise wenige Fachkräfte am Markt zu finden sind. Diese Beraterknappheit wird nun umso deutlicher und führt zu einem Engpass auf dem Markt.
2) Welche Risiken bestehen, wenn Unternehmen SuccessFactors-Projekte ohne geeignete Berater umsetzen?
Fehlende Expertise kann zu Projektverzögerungen und Kostenüberschreitungen führen. Außerdem können technische Fehler unterlaufen, kann die Anpassung an Unternehmensbedürfnisse leiden und die Benutzerfreundlichkeit sinken, was die Mitarbeiterakzeptanz senkt und die erwarteten wirtschaftlichen Vorteile untergräbt.
3) Wie können Unternehmen trotz Fachkräftemangel ihre SuccessFactors-Projekte erfolgreich umsetzen?
Strategien wie der gezielte Aufbau interner Kompetenzen, hybride Projektmodelle mit externen Beratern in kritischen Phasen, Priorisierung des Projektumfangs (MVP), Nutzung von Standardprozessen und agile Vorgehensweisen können helfen, Projekte auch ohne durchgängige externe Unterstützung erfolgreich umzusetzen.
4) Welche Vorteile bietet die Cloud-Lösung SuccessFactors gegenüber der klassischen On-Premise-Variante SAP HCM?
SuccessFactors bietet kontinuierliche Innovationen, regelmäßige Updates, geringere Betriebskosten und eine hohe Flexibilität. Unternehmen profitieren zudem von besserer Skalierbarkeit und einer effizienten Integration globaler Teams. Da die Wartung für SAP HCM Ende 2027 ausläuft (optionale Verlängerung bis 2030), ist der Wechsel zu SuccessFactors auch eine Frage der Zukunftssicherung. 5. Wie kann Change Management zur erfolgreichen Einführung von SuccessFactors beitragen?
Frühzeitige Einbindung von Change Management, klare Kommunikation und gezielte Schulungen fördern die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden und sichern damit den langfristigen Projekterfolg.






