Shawn Conley Sweeney
28. April 2026

SAP-Experten gesucht? Wie Unternehmen den Fachkräftemangel selbst verschärfen

SAP Beratermangel trotz Junioren

Unternehmen suchen verzweifelt nach SAP-Experten. Der Bedarf wächst seit Jahren und es gibt gute Gründe anzunehmen, dass sich diese Entwicklung fortsetzt, was den Fachkräftemangel nur verschärfen wird. Ein Treiber ist das Ende von SAP HCM: Die anstehenden Migrationen auf SuccessFactors oder S/4HANA erhöhen den Bedarf an erfahrenen Beratern bei ohnehin knappem Angebot. Wollen Unternehmen verhindern, dass sich ihre Bedarfslücke weiter vergrößert, dürfen sie junge Talente nicht länger ignorieren.

Hoher Bedarf an SAP-Experten wird bleiben

Die steigende Nachfrage nach SAP-Experten ist kein kurzfristiger Trend. Es gibt mehrere Gründe, die dafür sprechen, dass wir es mit einer anhaltenden Entwicklung zu tun haben.

  • Wachsender Transformationsdruck: Das Auslaufen von SAP HCM im Jahr 2027 bzw. 2030, die verbindliche Umstellung auf S/4HANA und die zunehmende Komplexität der Systemlandschaften erhöhen den Bedarf an kompetenter Projektleitung.
  • Dynamische Sicherheitsanforderungen: Die Cyberrisiken steigen, Methoden verändern sich dynamisch. Unternehmen investieren daher nicht nur in einmalige IT-Sicherheitsprojekte. Für den Betrieb sicherer Infrastruktur benötigen sie dauerhaft mehr hochqualifizierte Fachkräfte.
  • Rechtliche Veränderungen: Die regulatorischen Anforderungen, die in den SAP-Projekten zu berücksichtigen sind, verlangen nach zusätzlicher Expertise.
  • Demografischer Wandel: Viele erfahrene Fachkräfte gehen in den Ruhestand, was zu einem erheblichen Verlust an Erfahrungswissen führt.

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Warum SAP-Junioren kaum zum Zug kommen

Trotz des akuten Fachkräftemangels setzen Unternehmen weiterhin auf erfahrene SAP-Experten – und übersehen dabei das Potenzial von SAP-Junioren.

Unternehmen suchen Experten, die Projekte sofort selbstständig übernehmen können. Junioren stellen für sie ein Risiko dar, weil diesen Erfahrung fehlt. Doch die Denkweise verhindert eine zukunftsfähige Lösung des Fachkräftemangels.

Wenn Unternehmen sich nicht die Zeit nehmen, um Junioren einzuarbeiten, werden in Zukunft nur mehr erfahrene Senioren fehlen.

Damit Junioren in das Projektgeschäft hineinwachsen können, braucht es zum Beispiel:

  • strukturierte Ausbildungsprogramme
  • Mentoring
  • realistische Ramp-up-Zeiten

Die kurzfristig höheren Kosten und die niedrigere Produktivität müssen Unternehmen in Kauf nehmen. Nur so können sie ihren Recruitingdruck langfristig senken.

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Die Konsequenzen für Ihr Unternehmen

Der Verzicht auf die Förderung von SAP-Junioren hat gravierende Folgen. Die Arbeitsbelastung für die vorhandenen Senior-Experten bleibt hoch. Sie haben keine Zeit, ihr Wissen weiterzugeben, und die Abhängigkeit von externen Beratern wächst.

Der punktuelle Rückgriff auf Beratungsunternehmen kann wertvoll sein. Eine dauerhafte Abhängigkeit erhöht jedoch die Kosten und verringert die Agilität von Unternehmen.

Langfristig gefährdet dieser Ansatz die Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Ohne qualifizierte Nachwuchskräfte fehlt die Basis für eine effiziente digitale Transformation. Unternehmen laufen Gefahr, den Anschluss zu verlieren.

Aktuelle Herausforderung: SuccessFactors

Besonders deutlich zeigt sich der Fachkräftemangel derzeit im Bereich SuccessFactors. Die Nachfrage nach erfahrenen Beratern übersteigt das Angebot deutlich – nicht zuletzt wegen des Wartungsendes von SAP HCM und der damit verbundenen Cloud-Transformation.

Unternehmen, die ihre HR-Prozesse modernisieren wollen, müssen daher handeln, um einen Transformationsstau zu vermeiden. Externe Expertise kann helfen, notwendige Digitalisierungsschritte effizient umzusetzen. Gleichzeitig ist es entscheidend, gezielt eigene Nachwuchskräfte aufzubauen, um langfristig Know-how im Unternehmen zu sichern.

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FAQs

1) Warum steigt der Bedarf an SAP-Experten in den nächsten Jahren so stark an?

Der Bedarf an SAP-Experten wächst aufgrund tiefgreifender digitaler Transformationen. Unternehmen sind mit der Umstellung auf S/4HANA, dem Auf- und Ausbau komplexer Cloud-Architekturen und Integrationsplattformen sowie der Umsetzung steigender Sicherheitsanforderungen konfrontiert. Zudem wird ein erheblicher Teil der erfahrenen Fachkräfte den Arbeitsmarkt verlassen, was zu einer Verknappung führt.

2) Warum kommen SAP-Junioren in vielen Unternehmen kaum zum Zug?

Viele Unternehmen stellen hohe Anforderungen an SAP-Junioren und erwarten, dass diese direkt produktiv sind und mehrere Jahre Erfahrung mitbringen. Dies ist unrealistisch. Oft fehlt zudem die Zeit für Lernphasen in Projekten und es sind strukturierte Ausbildungsmodelle oder Mentoring-Ansätze nicht vorhanden.

3) Welche Folgen hat es, wenn Unternehmen keine SAP-Junioren fördern?

Der Mangel an SAP-Junioren führt zu einer Überlastung der erfahrenen Fachkräfte und verstärkt den Fachkräftemangel. Unternehmen müssen vermehrt auf externe Berater zurückgreifen, was die Kosten erhöht und verringert. Langfristig gefährdet dies die Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Unternehmens.

Shawn Conley Sweeney

Shawn Conley Sweeney

Als Management- & Technologieberater unterstütze ich HR-Abteilungen von der strategischen HR-IT-Planung über die Tool-Auswahl bis hin zur Implementierung dabei, HR-Prozesse effizienter zu gestalten und mit der passenden Software zu vereinfachen.

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